Der Smart Mirror ist fertig

Begeistert haben mich smarte Spiegel schon eine ganze Weile. Aufmerksam auf das ganze Thema wurde ich schon Ende 2014 über den Blog des niederländischen Bastlers Michael Teeuw. Doch erst im März 2016 kaufte ich mir meinen ersten Raspberry Pi 3, um selbst etwas zu tüfteln. Eigentlicher Hintergrund war mein Interesse rund um das Thema Smart Home. Zum ersten Mal hatte ich nun Kontakt mit Linux und installierte das Raspbian OS auf dem Raspberry Pi 3. Anschließend begann ich fleißig Code-Zeilen und Anleitungen abzutippen, da ich eher nicht der Programmierer bin. Einen Webserver hatte ich bereits erfolgreich zum laufen gebracht, so dass ich über den Browser meines Tablets (oder auch PCs) auf den Raspberry zugreifen konnte. Im Browser sah ich nun schon, wie in den Anleitungen beschrieben, Wetterdaten, Kalender- und Newsfeeds.

Smart MirrorDann wurde ich auf die Jungs von glancr aufmerksam. Diese setzen sich zum Ziel, ein tolles Interface auf Basis von Linux für den Raspberry zu entwickeln, so dass Unerfahrene recht einfach ein OS für ihren Smart Mirror installieren können und diesen im Do-It-Yourself Verfahren selbst basteln und zusammen bauen können. Gespannt wartete ich, wie viele andere Verrückte, auf das erste Release des mirr.OS. Die Einrichtung war kinderleicht, die Jungs haben es echt drauf und etwas richtig tolles programmiert – vielen Dank!

smart mirrorZum Testen hatte ich den Raspberry an einen gewöhnlichen Monitor angeschlossen. Da nun alles funktionierte, hieß es die richtigen Bauteile für den Smart Mirror zu besorgen. Ein TFT-Display sowie zugehörigem Controller, ein HDMI- und micro USB-Kabel, ein 12V Netzteil und natürlich den Spiegel selbst. Ein paar Teile bestellte ich über Amazon. Leider ist der Display Controller (derzeit) nur aus China beziehbar. Den Spiegel bestellte ich bei einem Glaser hier in München. Ach ja, bei IKEA gab es noch den passenden Bilderrahmen, der als Rahmen für den Spiegel dann einfach zweckentfremdet verwendet wurde 🙂

Nun baute ich alles zusammen und positionierte die Hardware entsprechend im inneren das Rahmens – mein erster Smart Mirror war geboren!

 

Sightseeing und Silvester in Abu Dhabi und Dubai

Direkt nach dem Weihnachtsfest flogen wir für eine Woche in die Sonne in die Vereinigten Arabischen Emirate, um am Strand zu relaxen und uns die Städte Abu Dhabi und Dubai anzusehen. Unser Flug mit Qatar Airways hatte einen fünfeinhalbstündigen Stoppover in Doha. Diese Zeit nutzten wir natürlich, um den Flughafen zu verlassen und fuhren mit einem Taxi in die unweit gelegene Stadt. Bei der Einreise mussten wir zwar 25 Euro für ein Visum löhnen, aber dafür erhielten wir auch einen neuen weiteren Stempel im Reisepass 😉

Doha

Doha selbst kann man mal anschauen, wenn man gerade dort ist. Als konkretes Ziel würde ich es allerdings nicht empfehlen. Wir besuchten den Souq Waqif – einen riesigen Markt im arabischen Stil. Von Gewürzen, Teppichen, jeglicher Art von Tieren über FingerFood bekommt man dort nahezu alles zu kaufen. Zudem sahen wir die Al Shoukh Mosque und blickten auf die Wolkenkratzer entlang der gegenüberliegenden Promenade. Danach fuhren wir auch schon wieder zurück zum Flughafen.

In Abu Dhabi angekommen, buchten wir einen Mietwagen (Chevrolet Spark) für eine Woche und fuhren zum Hotel in die Stadt. Fünf Uhr am Morgen checkten wir ein und fielen leicht übermüdet ins Bett. In den ersten Tagen besuchten wir die Emirates Towers, den Emirates Palace, die Corniche (Strandpromenade), zahlreiche Einkauf-Malls sowie Yas Island, wo der jährliche F1 Grand Prix von Abu Dhabi stattfindet. Im Vergleich zu Dubai ist Abu Dhabi ein eher ruhiges Städtchen.

Am 30. Dezember fuhren wir nach Dubai, was etwa 125 km entfernt ist. Für 11.30 Uhr hatten wir zwei Wochen vorab noch das letzte Ticket für die Aussichtsplattform At the Top auf dem derzeit höchsten Gebäude (828m) der Welt, dem Burj Khalifa buchen können. Mit einem Lift ging es mit 10m/s zur 425m hoch gelegenen Aussichtsplattform im 124. Stockwerk. Die Aussicht kann man sich schon mal ansehen, ich habe auch tolle Fotos geschossen! Vom Hocker hat es mich allerdings nicht gehauen, denn aufgrund der Höhe der umliegenden Gebäude und der eingeschränkten Sicht in die Ferne ist es nicht so spektakulär, wie in anderen Stadtgebieten verschiedener Metropolen dieser Welt. Anschließend schlenderten wir noch durch die mit 1200 Geschäften weltweit größte Dubai Mall. Auch am Address Hotel, was einen Tag nach unserem Besuch lichterloh brannte, liefen wir unmittelbar vorbei. Danach fuhren wir nach Dubai Old Town und schlenderten über einige Märkte (Souq’s) und ließen den Tag ausklingen. Auf dem Rückweg nach Abu Dhabi stoppten wir noch an der Strandpromenade in Jumeirah und fotografierten das bekannte 7 Sterne Luxushotel Burj Al Arab.

Nun endlich freuten wir uns auch die hiesigen Strände zu besuchen und in der Sonne bei türkisblauen Wasser zu entspannen. Unser Favorit war nicht der am Hotel nahegelegene Beachpark an der Corniche, sondern der etwa 15km entfernte Public Beach auf Saadiyat Island. Feiner weißer Sand, nur wenige Badegäste und eine Abkühlung im Wasser waren für die Erholung über den Jahreswechsel genau das Richtige!

Ach ja, mit großen Erwartungen blickten wir auf das königliche Silvester-Feuerwerk in Abu Dhabi an der Strandpromenade. Leider waren wir nach einem einfachen 7 minütigen Feuerwerk ohne viel TamTam enttäuscht. Auch war die Entfernung von unserem Standpunkt wider erwartend sehr weit, so dass keine tollen Fotos vom Feuerwerk entstanden. Naja, man kann ja nicht alles haben 🙂

Weitere tolle Eindrücke aus den Vereinten Arabischen Emiraten sind im Fotoalbum zu finden.

Sightseeing in Istanbul

Freitag, 20. November 2015, 19:45 Uhr: Ankunft in Istanbul. Nach langer Zeit hieß es endlich wieder einmal „Auf zum Sightseeing“! Unser Flug mit Turkish Airlines lief reibungslos, der Service der Airline ist tatsächlich ausgezeichnet, dies können wir nun bestätigen. Mit großer Freude stellten wir uns an der Passkontrolle an, um einen weiteren Stempel in die Sammlung im Reisepass zu bekommen. Da wir nur mit Handgepäck reisten, konnten wir direkt zum Ausgang und mussten nicht ewig lange auf Koffer warten. Mit der Metro ging es gleich in Richtung Hotel, welches sich unweit vom Taksim Platz befand. Die Lage war ideal, um gleich nach dem Check-In noch einmal über die Istikal Cd. zu schlendern. Nun ja, schlendern ist wohl der falsche Begriff, eher um sich durch die Menschenmassen zu schlagen. In einem der zahlreichen Restaurants aßen wir leckere türkische Spezialitäten, ehe wir auf unser Hotelzimmer im Midtown Hotel zurückkehrten. Übrigens ist das sehr saubere Hotel mit toller Lage ebenfalls zu empfehlen.

Die erste Nacht schliefen wir etwas unruhig, da wir am Vorabend noch einen Bericht über zuvor geplante Anschläge in Istanbul lasen, die jedoch eine Woche zuvor verhindert wurden. Das große Aufgebot schwerbewaffneter Polizisten vor der russischen Botschaft bebilderte zumindest bei mir die Gedanken noch etwas intensiver. Aber am nächsten Morgen waren wir dennoch ausgeschlafen, um die Stadt wie immer per Fuß zu erkunden. Zunächst ging es zu Fuß zur Trambahn am Findikli Park, mit der wir zur Galata Brücke fuhren. Unser Ziel bzw. erstes Viertel war das ursprüngliche Istanbul mit seinen zahlreichen Moscheen, wie Hagia Sophia und die Blaue Moschee (erbaut von Sultan-Ahmed I. 1609-1616). Die Hagia Sophia wurde unlängst zu einem Museum verwandelt, was wir uns nicht ansahen. Nicht zuletzt, weil wir Museen von innen gerne überspringen, aber auch aufgrund der langen Warteschlange am Eingang. Sämtliche andere Moscheen können gratis besichtigt werden. Auf unserer Besichtigungstour kamen wir unter anderem auch am Gülhane Park, dem Großen Basar, dem Valens-Aquädukt und am Atatürk Blv. vorbei. Während der Dämmerung waren wir auf dem Rückweg in Richtung Galata Tower sowie durch die Straßen des Viertels Beyoglu unterwegs.

Am Sonntag stand die Erkundung von Besiktas entlang am Bosporus mit dem Dolmabahçe Sarayı Museum auf dem Plan. Ursprünglich wollten wir vom Pier in Besiktas mit einer Fähre auf dem Bosporus bis zur Galata Brücke fahren. Aufgrund des starken Windes fuhren leider nur sehr wenige Fähren auf ausgewählten Routen. Deswegen mussten wir nun herausfinden, welcher der zahlreichen Busse wohl der richtige für uns ist und fuhren mit dem Bus zurück. Noch einmal liefen wir über die Galata Brücke und besuchten danach den „Gewürzbasar“ direkt neben der Yeni Cami Moschee. Am frühen Nachmittag genossen wir zum Abschluss unseres Ausflugs einen leckeren Latte Macchiato über den Dächern Istanbuls mit herrlichem Blick auf die Stadt! Anschließend machten wir uns auf den Weg zum Flughafen und erkundeten dabei noch das Viertel zwischen Ordu Cd. und der Metrostation Yenikapi. Mit vielen Eindrücken, Fotos und Videos kehrten wir am späten Sonntagabend wieder nach München zurück und können eine Reise nach Istanbul sehr empfehlen, auch wenn wir mit Sicherheit noch nicht alles gesehen haben.

Weitere tolle Eindrücke aus Istanbul sind im Fotoalbum zu finden.

 

Istanbul – 20.11.2015 bis 22.11.2015 (04:55 min, 76 MB)

St. Patricks Day & Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis

Sonnenfinsternis

Die partielle Sonnenfinsternis hat München doch nur recht leicht gestreift. Von Anzeichen einer Dunkelheit keine Spur. Ein mehr oder weniger gutes Foto habe ich vom „Spektakel“ dennoch geschossen. Nun fiebere ich schon gespannt der kommenden totalen Sonnenfinsternis am 9. März 2016 zu. Dafür müsste man allerdings nach Sumatra, Borneo oder Sulawesi reisen. Naja, für März sollte Indonesien ja kein schlechtes Reiseziel sein 🙂

Allianz ArenaBereits am Dienstag feierten nicht nur die Iren ihren St. Patrick’s Day, sondern mit Ihnen auch zahlreiche Schotten, Engländer und Deutsche. In München gibt es aus diesem Anlass seit 1996 jeweils am 17. März eine Parade. Hierfür leuchten einige Wahrzeichen und auch die Heimstätte des FC Bayern München ganz in Grün.

 

 

München Marathon 2014

Nach unserer Reise bin ich natürlich noch nicht in Form, um beim diesjährigen Marathon in München mit am Start dabei zu sein. Stattdessen nutzte ich die Zeit an der Strecke zur Erstellung eines kurzen Video-Clips. Nach der zuletzt kleinen Stadtführung durch Berlin folgt nun also eine schnelle Zusammenfassung des Marathonlaufes aus der bayerischen Metropole.