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Ningaloo Reef

Die letzten Tage verbrachten wir am wunderschönen Ningaloo Reef, was dem Great Barrier Reef in nichts nachsteht. Das Riff beginnt oberhalb von Carnavon und reicht bis nach Exmouth, das etwa 500 Kilometer nördlich liegt. Den Einstieg bietet das kleine Örtchen Coral Bay, wo wir zwei Tage die Sonne und das Schnorcheln genossen. Anschließend fuhren wir weiter Richtung Exmouth und dem Cape Range Nationalpark. Nahezu überall ist das Schnorcheln direkt vom Strand aus möglich, da das Riff nur wenige Meter entfernt liegt.

In der Unterwasserwelt sahen wir jahrtausendallte Korallen, viele bunte Fische, einen Riffhai, einige Stachelrochen sowie Seesterne, Seeigel und überdimensional große Muscheln. Glücklicherweise konnten wir vom Strand aus, während wir Krabben beim Hausputz beobachteten, eine Schildkröte im treibenden Wasser sehen.

Das Ningaloo Reef ist absolut eine Reise wert. Im Fotoalbum haben wir die besten Augenblicke festgehalten.

Kalbarri Nationalpark und Monkey Mia

Eindrücke aus dem Kalbarri Nationalpark in Westaustralien

Außerdem sind wir auch schon in der Shark Bay Region gewesen und haben uns das Spektakel der Delphinfütterung am Morgen angesehen. Erfreulicherweise konnten wir neben den Delphinen noch weitere Bewohner des Meeres beobachten. Zum Fotoalbum

Grape picking in Margaret River


Nach unserer eintägigen Erfahrung Erdbeeren zu pflücken und anschließend zu verpacken, brauchten wir natürlich einen neuen Job. Auf dem Weg Richtung Westküste stoppten wir in Denmark, Manjimup, Pemberton, Donnybrook sowie Margaret River. Nach mehreren erfolglosen Gesprächen, fanden wir schließlich unser Glück in der Weinregion Margaret River. Hier gibt es etwa 150 Weingüter, die gerade alle ihre Beeren ernten wollen. Glücklicherweise ist fast alles über Agenturen geregelt, so dass man nicht jeden Winzer einzeln ansprechen muss. Alle Backpacker rennen in Scharen zu den vier Agenturen, um sich für einen Job zu registrieren. Wir sind zufälligerweise bereits am zweiten Tag des Registrierungsstarts vor Ort gewesen und konnten uns erfolgreich unter die ersten 500 Namen eintragen. Zu unserem Glück bekamen wir zwei Tage später die Gelegenheit auf einem Weingut unsere ersten Trauben zu ernten. Dies ist nun schon zwei Wochen her. Seitdem sind wir fast jeden Morgen von 6 Uhr zwischen zwei und vier Stunden mit dem Pflücken beschäftigt. Bisher haben wir ausschließlich Chardonney und Savignon Blanc gepflückt. Leider ist die Ausbeute (im Schnitt 17 $/h) manchmal nicht so gut und am Ende des Tages haben wir nur wenige Dollar verdienen können. Denn die Bezahlung erfolgt nach Anzahl der Eimer. Das Befüllen der Eimer ist jedoch von der Größe der Trauben, der Blattdichte an der Reebe, dem hungrigen Känguruh sowie der individuellen Motivation und Schnelligkeit abhängig. Gut, dass wir vergangene Woche viermal am Nachmittag zusätzlich arbeiten durften, wo wir 20 Dollar je Stunde bekamen. Unsere Aufgabe war es, unreife sowie zu kleine Trauben von der Reebe abzuschneiden. Dies ist eine recht einfache Aufgabe, bei der wir einige Dollar verdienen konnten. Selbstverständlich haben wir immer einen Hut, Sonnenbrille, -creme und viel Wasser mit dabei. Außerdem waren die Handschuhe für 4 Dollar eine sehr gute Anschaffung.

Da unser Arbeitstag oft schon 10 Uhr beendet ist, haben wir sehr viel Freizeit. Unser „Hausbeach“ in Gracetown ist eine willkommene Abkühlung. Außerdem besuchen wir sehr gerne sämtliche Weingüter, wo man die zahlreichen Weine probieren kann. Hier ein Auszug der bisher besuchten Wineries. Meist gibt es eine Auswahl von Weisweinen (Savignon Blanc, Semillion Savignon Blanc, Chardonney und manchmal auch Riesling), Rotweinen (Cabernet Merlot, Shiraz, Cabernet Savignon) sowie Dessert- und Portweinen, wie zum Beispiel Muscat oder Tawny. Unsere Favoriten sind oaked Chardonney’s sowie Shiraz und auch Cabernet Merlot. Außerdem versüßen wir uns den Tag hin und wieder mit Schokoladen- oder Käseverkostungen 🙂 An freien Tagen fahren wir gerne nach Busselton, wo es eine tolle kilometerlange Trainingslaufstrecke parallel zum Meer und einen schönen Strand gibt.

Vermutlich werden wir noch vier bis fünf Wochen hier arbeiten und hoffen die kommenden Tage wieder zusätzliche Aufgaben zu bekommen.

Neue Fotos aus Margaret River und Busselton