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„Onno“ unser Campervan

Nun möchten wir auch noch unseren hoffentlich treuen Begleiter für die nächsten 4 Monate vorstellen. Unser Ford Econovan Maxi Baujahr 12/1989. Nach kurzen Überlegungen tauften wir ihn „Onno“.

Die ersten Kilometer sind zurückgelegt. Das bekannte Weintal Barossa Valley, unweit von Adelaide, war eines der ersten Ziele. Heute besuchten wir das Weingut von Wolf Blass, unserem Lieblingswinzer.

Coober-Peddy

Hahndorf, Seppeltsfield und Coober Peddy

HahndorfHahndorf – ein kleines, von Deutschen gegründetes Örtchen, ca. 50km südostlich von Adelaide gelegen. Als wir mit sehr großem Hunger kurz vor 17 Uhr angekommen sind, waren nicht mehr all zu viele Geschäfte geöffnet. Aber wir sahen eine bayerische Flagge… Tatsächlich gibt es auch in Hahndorf ein Hofbräuhaus! Auf der Speisekarte haben wir ein all you can eat Dinner entdeckt. Es wurde ein rießiges Buffett aufgefahren, die Auswahl war enorm. Von Bratwürsten mit Sauerkraut, über Schweinebraten und Seafood war alles zu haben. Vorab gab es eine Kürbiscremesuppe und ein reichhaltiges Salatbuffett. Zum Schluss wurde noch Kuchen und Eis reingeschaufelt! Knapp drei Stunden speisten wir wie die Könige in Frankreich… 🙂

 

Seppeltsfield WineryAm nächsten Tag fuhren wir ins Barossa Valley. Man sagt, hier kommen die besten Weine Australiens her. Naja, auf jeden Fall die Ältesten kann man hier kaufen. In Seppeltsfield (im Übrigen 1851 auch von einem Deutschem gegründet) besuchten wir eine Führung des Weingutes. Mal (unser Guide) erklärte uns so einiges über die Herstellung und Lagerung des Weines. In einer fast privaten Tour (nur wir und ein anderes Pärchen) konnten wir viele Fragen stellen und anschließendd reichhaltig von jeder Sorte probieren 🙂 Ja, wir haben auch eine Flasche gekauft. Zuerst wollten wir einen fünf Liter Kanister des zweijährigen Tawny kaufen. Jedoch schmeckte der zehnjährige Tawny deutlich besser. Zwar etwas teurer, aber Madlen hat ja auch bald Geburtstag!


Coober-PeddyAuf dem Weg in den Outback stoppten wir in Port Augusta, um unseren Trinkwasservorrat noch etwas aufzustocken. Mit insgesamt 33 Litern machten wir uns auf nach
Coober Peddy. Die 540km schafften wir in knapp sechs Stunden, inkl. Tankstopp. Echt krass, man fährt und fährt und fährt… und man sieht nur Straße und ein paar Büsche. Coober Peddy hatte ich mir eigentlich etwas anders vorgestellt, aber es ist wirklich ein kleines Dörfchen, wo viele Aboriginies in kleinen Höhlen und selbstgebauten Hütten leben. Der eigentliche Anreiz hierher zu fahren, sind die Opale. Rund um den Ort sind riesige Flächen mit Minen, wo nach Opalen gesucht wird. Morgen wollen wir natürlich auch in ein Besucherbergwerk einfahren. Es soll auch eine Stelle für öffentliches Noodling (eigenhändige Opalsuche) geben, wo wir hoffentlich auch fündig werden 🙂