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Bolzano nach Merano

Radltour von Terlano nach Merano

Bolzano nach MeranoDa wir ja, wie bereits bekannt, unsere Transalp abgesagt hatten und ich dennoch in den Bergen biken wollte, entschloss ich mich kurzfristig, nach Südtirol zu fahren. Punkt 5:25 Uhr war Abfahrt nach Bozen. Wie immer bin ich bis Garmisch Autobahn gefahren und danach weiter nach Innsbruck – Brenner – Bozen über die Landstraße. Gegen 7 Uhr fährt sich die alte Brennerstrasse einfach am besten 🙂

Als ich in Bozen angekommen war, fand ich jedoch keinen geeigneten Parkplatz als Startpunkt für die Radtour. Also fuhr ich noch etwas weiter… nach Terlano (248 ü.N.). Von dort ging es gleich richtig zur Sache – allein für die ersten 8 km brauchte ich 52 min! Laut Karte befand ich mich nun bei 900m ü.N. Nach 20 minütiger Pause hatte ich genügend Kraft, um weiter zufahren. Anschließend fuhr ich durch Meltina, Verano und Avelengo, bevor ich meinen inneren Schweinehund überwinden konnte, um doch heute noch nach Merano 2000 zu fahren. Eigentlich war dieser Aufstieg für den zweiten Tag geplant. Allerdings konnte ich mich nicht überwinden die 12 km (1000 Hm) erneut hochzufahren. Also entschloss ich mich, noch bis auf 1600 m ü.N. zu fahren. Der Anstieg war recht schnell gemeistert… es waren nur 5 km, die ich in ner halben Stunde fuhr. Danach ging es weiter (sehr wohlverdient) nach Merano. Genauer gesagt hinunter. Die Abfahrt war 17 km lang und nur 20 min kurz 😉 Ist schon witzig, den ganzen Berg mit locker 50 km/h hinunter zu brausen. Insgesamt bin ich den Tag 81 km gefahren, die Fahrzeit betrug 4:48:10 h und die durchschnittliche Geschwindigkeit 16,84 km/h.

von Finkenberg nach HIntertux

MTB Tour zum Tuxer Fernerhaus

von Finkenberg nach HIntertux6:00 Uhr klingelte der Wecker, um so schnell wie möglich mit dem Auto ins Zillertal zu fahren. Dort ging es auf dem Parkplatz der Finkenberger Almbahnen auf nach Hintertux und hoch zum Fernerhaus auf 2660 m. Finkenberg liegt auf etwa 850m über Null. Der erste längere Zwischenstopp mit Brotzeit wurde nach 2:10 h auf der Bichlalm (1695 m ü.N.) eingelegt. Danach galt es nochmal knapp 1000 Höhenmeter zu überwinden, um am Ziel anzukommen. Gegen Ende des nur 8km langen Etappenstück war ich allerdings ziemlich fertig. Ich bin ehrlich..teilweise wurde ganz oben nur noch geschoben. Denn es war so steil, dass man mit schiebn fast schneller war als zu fahren. Außerdem war ich auch gut ausgepowert. Dennoch wurde das Ziel nach 5 h Gesamtzeit (3:11 h Fahrzeit) erreicht.

Das Wetter war übrigens wie aus dem Bilderbuch. Was heißt… Trikot aus und oberkörperfrei in der Sonne chillen – geiles Feeling! Nach 45min Pause ging es den Berg wieder hinunter. Natürlich wesentlich schneller als bergauf. Mit teilweise über 40km/h am Hang und später auf der Straße sogar mit 67km/h war die Abfahrt in 1:10 h vollbracht. Die Streckenlänge war zwar mit rund 55km recht kurz, aber 3600 Höhenmeter fährt man ja auch nicht jeden Tag!