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Salzburg Marathon

Salzburg Marathon – 3:07:29 h

Salzburg Marathon6:15 Uhr – von Sonnenschein oder leichter Bewölkung keine Spur. Noch leichter Nebel, stark bewölkter Himmel und Regen – Guten Morgen!

Nach einer kurzen Dusche zum Aufwachen ging es zum Frühstück und anschließend in Richtung Start an die Salzach. Von Auflockerung oder nachlassendem Regen keine Spur. Langsames Einlaufen und etwas Dehnung, dann ging es schon an den Start. Den ersten Kilometer lief ich in zurückhaltenden 3:57 min. Sehr gut, so kann es weitergehen. Dennoch bremste ich etwas und lief die weiteren Kilometer immer in etwa 4:00 min. Die 10 km passierte ich bei 39:40 min. Alles läuft super! Nur hat es immer noch geregnet und es war mit 5 °C nicht gerade warm. Vom optimalen Laufwetter mal ganz abgesehen. Nach der ersten Runde zeigte die Uhr 1:23:48 h. Eine klasse Zeit unter diesen Bedingungen. Weder Schmerzen noch Stechen im Bauch, die „Maschine“ lief. Bei etwa 23 Kilometer hatte ich das Gefühl, dass mir die Kraft ausgeht – eigentlich ziehmlich früh. Dennoch schob ich mir den halben Powerbar Riegel rein – ein ganz schöner Kraftakt, beim nächsten Mal gibts wieder Gel. Doch es wurde nicht besser. Das Tempo war bei km 25 auf knapp fünf min/km gesunken. Der Puls war noch relativ niedrig, von Erschöpfung keine Spur. Jedoch machte das Wetter nun entgültig den Strich durch die Rechnung. Die Beine wurden fester und fester. Ich konnte keinen vernünftigen Schritt laufen. Also lief ich noch so schnell wie möglich Richtung Ziel. Die Zielzeit war nun natürlich nicht mehr erreichbar. Auch die magische 3 h-Grenze konnte ich wohl nach meiner Hochrechnung nicht mehr schaffen. Jedoch war mir diese nicht wichtig, da meine Bestzeit bereits 2:54 h ist. Nach 3:07:29 h lief ich dann vollkommen unterkühlt ins Ziel. Bis knapp 1 h nach Zieleinlauf hatte ich noch blaue Lippen und zitterte ab und an!

Insgesamt endete der Lauf für mich zwar nicht wie gewünscht. Aber Die Substanz ist auf jeden Fall vorhanden, nur zeigen konnte ich es heute leider nicht. Ein paar Eindrücke vom Lauf gibt’s im Fotoalbum.

Transalp

Transalp – 1. Etappe

TransalpNach einem eher relaxtem Sonntagmorgen mit gemütlichem Frühstück startete die Tour von München durch die Alpen mit dem Ziel Riva del Garda. Erst 10 min vor 11 Uhr saß ich auf dem Rad. Naja, es war ja noch genügend Zeit, um das erste Etappenziel, Zillertal, zu erreichen. Über Grünwald, Bad Tölz (erste Pause), Lenggries fuhr ich hinauf zum Sylvensteinsee, den man hier sieht. Dort hatte ich schon 75 km zurückgelegt. Bald verlies ich auch die Bundesrepublik und fuhr Richtung Achenkirch am Achensee vorbei. Direkt am Seeufer legte ich auch eine zweite Pause ein. Leider nicht sehr lange, denn ein Regenschauer nahte. Also schnell ein geschmiertes Brot und ein Müsliriegel reingeschoben, um gleich weiterzufahren. Nun war ich endgültig motiviert und freute mich auf die kommenden Tage! Gleich in Maurach angekommen fuhr ich hinunter nach Jenbach. Aber irgendwie scheint mein MTB die 70 km/h nicht zu mögen. Wieder war die Topspeed nur 69,7 km/h! Naja, kann man nichts machen… Im Tal angekommen fand ich gleich den Weg über Strass direkt ins Zillertal. Mittlerweile bin ich schon 115 km gefahren. Mein avisiertes Ziel war Zell i. Z. Bis dahin waren es noch etwas mehr als 20 km. Nun hatte es auch leicht zu regen begonnen. Aber das war mir egal, jeden Kilometer den ich jetzt noch locker im Tal fahre, muss ich morgen Früh nicht fahren, dachte ich mir zur Motivation. In Zell angekommen war die Überlegung… was nun? Auf einem Schild laß ich, dass es bis Mayrhofen nur noch 8 km sind. Natürlich bin ich noch weitergeradelt, dann sollte aber wirklich Schluss sein. Auf den letzten Kilometern spürte ich, wie die Kraft nachlies.

TransalpEndlich in Mayrhofen angekommen, schaute ich schon nach einer Unterkunft. Ehrlich gesagt, hat man alle fünf Meter die Möglichkeit ein Zimmer zu bekommen. Anscheinend konnte ich mich nicht entscheiden… Leider! Denn als ich mit geschätzten 10 km/h wohl etwas zu feste auf einem nassen Gullideckel bremste lag ich auf der Straße. So eine Sch… dachte ich. Mein linker Fuß war im Rahmen eingeklemmt, das Rad lag auf mir. Dann sah ich ein starkes Bluten an meinem linken Knöchel. Noch ehe ich aufstehen konnte, hörte ich auch ein helles Geräusch, als ob ein Geldstück auf den Boden fiel. Dann sah ich gleich einen der Schalthebel auf dem Boden liegen. Ohh nein, hoffentlich kann der wieder montiert werden, war der erste Gedanke. Dann sah ich nochmal nach meiner Verletzung…. ohh der halbe Socken war schon rot. Schock am ersten Tag, kurz vor dem Ziel…naja, eigentlich schon angekommen! Mit einem Taschentuch drückte ich auf die ca. 10 cm lange Wunde, um die Blutungen zu stoppen. Leider bislang vergebens.

TransalpDie Schaltung war auch hinüber! Ich setzte mich auf die nächste Bank und überlegte, was nun?! Ich entschloss mich, die Tour zu beenden. Denn mit einer kaputten Schaltung und gesundheitlich angeschlagen macht es keinen Sinn am nächsten Tag weiter zu fahren. Die Enttäuschung war natürlich enorm groß! Also rief ich daheim an, um mich abholen zu lassen. Anschließend hatte ich genügend Zeit, um zu Essen und mir einen schönen Abend am Bahnhof in Mayrhofen zu machen, ehe mein Taxi kurz nach halb zehn eintraf!

von Finkenberg nach HIntertux

MTB Tour zum Tuxer Fernerhaus

von Finkenberg nach HIntertux6:00 Uhr klingelte der Wecker, um so schnell wie möglich mit dem Auto ins Zillertal zu fahren. Dort ging es auf dem Parkplatz der Finkenberger Almbahnen auf nach Hintertux und hoch zum Fernerhaus auf 2660 m. Finkenberg liegt auf etwa 850m über Null. Der erste längere Zwischenstopp mit Brotzeit wurde nach 2:10 h auf der Bichlalm (1695 m ü.N.) eingelegt. Danach galt es nochmal knapp 1000 Höhenmeter zu überwinden, um am Ziel anzukommen. Gegen Ende des nur 8km langen Etappenstück war ich allerdings ziemlich fertig. Ich bin ehrlich..teilweise wurde ganz oben nur noch geschoben. Denn es war so steil, dass man mit schiebn fast schneller war als zu fahren. Außerdem war ich auch gut ausgepowert. Dennoch wurde das Ziel nach 5 h Gesamtzeit (3:11 h Fahrzeit) erreicht.

Das Wetter war übrigens wie aus dem Bilderbuch. Was heißt… Trikot aus und oberkörperfrei in der Sonne chillen – geiles Feeling! Nach 45min Pause ging es den Berg wieder hinunter. Natürlich wesentlich schneller als bergauf. Mit teilweise über 40km/h am Hang und später auf der Straße sogar mit 67km/h war die Abfahrt in 1:10 h vollbracht. Die Streckenlänge war zwar mit rund 55km recht kurz, aber 3600 Höhenmeter fährt man ja auch nicht jeden Tag!

Testival Stubaital

Ski-Testival im Stubaital

Testival StubaitalDie Skisaison 2006/07 ist eröffnet. Heute war ich mit Sport Scheck beim Testival auf dem Stubaier-Gletscher. Es ging recht früh los, Abfahrt war pünktlich 5:59 Uhr in München. Dafür waren wir auch mit die Ersten, die mit der Gondel ins Skigebiet gefahren sind. Nicht nur im Tal, sondern auch oben auf dem Gletscher strahlte die Sonne!

Unter blauem Himmel und Sonnenschein liefen wir gleich zum ersten Skiausrüster, um uns mit tollem Material versorgen zu lassen. Zuerst nahm ich den ATOMIC SL 12 genauer unter die Lupe. Die Pistenverhältnisse waren sehr gut und der Ski lief bei meinen „Testfahrten“ ständig ruhig und war jederzeit kontrollierbar.

Nach gut zwei Stunden wechselte ich auf meinen Favoriten, den FISCHER RC4 worldcup SC. Auch bei diesem Ski testete ich die 150cm lange bzw. kurze Version. Wie gesagt, der ATOMIC war nicht schlecht, jedoch überzeugte mich der FISCHER gleich in den ersten Kurven noch mehr – ungelogen! Der Unterschied war nur minimal zu spüren, ich denke der FISCHER Ski ist meinem Fahrstil einfach etwas angepasster.

Nach dem Apfelstrudel mit Skiwasser nahm ich einen Ski von SALOMON unter die Lupe. Leider stand gerade kein richtiger Slalomcarver zur Verfügung, deswegen drückte man mir den xwing Tornado auf. Aber auch hier merkte ich schon nach wenigen Kurven, dass dieser Ski absolut nichts für mich ist. Er war einfach zu weich und bestimmt mit 162cm auch zu lang.

Da das Testival und der Tag nun langsam zu Ende gingen, nutzte ich die Gelegenheit, um noch einmal auf ein Snowboard zu steigen. Ohne großen Aufwand schnallte ich mir ein F2 Board an die Füße und lief zum Übungshang. Naja, der Schneepflug klappte ja schon recht gut, aber mit den Kurven hingegen nicht.

Nach dem Ski fahren ging es noch zum Aprés Ski nach Neustift und anschließend wieder zurück nach München – Ankunt 21:10 Uhr.

Unterm Strich hat sich der Tag absolut gelohnt, denn super Wetter, gute Piste und perfekte Skier bekommt man nicht jeden Tag!