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Rainbow Beach

Rainbow Beach & Brisbane

Rainbow BeachRainbow BeachNach der Tour auf Fraser Island relaxten wir noch zwei Tage in Rainbow Beach, ehe die Reise mit dem Camper in Brisbane zu Ende ging. In Rainbow Beach selbst gibt es nicht so viel zu sehen. Dafür probierten wir uns im Body Boarding, und das nicht mal schlecht! Außerdem wanderten wir am Strand und über Dünen zu den verschiedenfarbigen Sandsteinen am Ufer.

Anschließend ging es noch für eine Nacht nach Noosa, wo es leider fast komplett regnete. Jedoch hatten wir dort ein tolles Kangaroo-Filet zum Abendessen. Gestern brachten wir den Campervan nach Brisbane zurück und erkundeten die Stadt. Unter anderem besuchten wir eine interessante Führung im Parlament von Queensland. Heute sahen wir uns noch ein paar andere Viertel der Stadt an, alles zu Fuß!
BrisbaneBrisbane

Fraser Island

Fraser Island

Fraser IslandDie letzten 3 Tage verbrachten wir auf Fraser Island, der grössten Sandinsel der Welt. Natürlich ist diese hier in Australien auch ein National Park. Das Wetter war zum Glück stabil, es regnete nur einmal ganz kurz. Ansonsten gab es zwischen einigen Wolken immer wieder Sonnenschein, was ganz angenehm war. Am ersten Tag stoppten wir am wohl bekanntesten See, dem Lake McKenzie, anschließend am Lake Wabby. In unserer Gruppe waren wir mit 15 Leuten, aufgeteilt auf zwei 4WD Fahrzeuge, unterwegs. Am Abend gab es im Campground eine leckere Pasta.

Fraser IslandAm zweiten Tag fuhren wir zum Champagne Pool, der einzigen Badegelegenheit an der Ostseite der Insel. Wegen der starken Strömung und Haien ist das Baden an der Küste dort verboten. Anschließend ging es zum Lunch und zum Orchid Beach, wo wir zusammen mit den anderen Jungs, zum Leidwesen der Mädels, recht lange Cricket spielten! Das Spielen machte am breiten Sandstrand richtig Spaß! Danach stoppten wir noch am Red Canyon, ehe es zurück zum Campground ging. Für den zweiten Abend hatten wir Grillwürstchen gekauft. Aber ehrlich gesagt, waren diese alles andere als gut. Jedoch waren die zahlreichen Engländer und Iren in unserer Gruppe vom Grillgut mit Zwiebel und getoastetem Hot Dog Sandwich schwer begeistert! Wir konnten nicht verstehen warum, denn die Konsistenz dieser Würste kann man unter keinen Umständen mit den aus Deutschland bekannten Bratwürsten vergleichen. Die weiche und schlapprige Masse war einfach nur widerlich!

Fraser IslandAm dritten Tag ging es auf eigene Faust sehr früh raus. Um 4:20 Uhr wanderten wir zum etwa 2,5km entfernten Schiffswrack Moheno. Dort haben wir einen fantastischen Sonnenaufgang erlebt. Jedoch leider keine Fotos mit dem Handy geschossen. Aber es werden sicher im Fotoalbum tolle Aufnahmen folgen! Nach der Abreise aus dem Campground fuhren wir zusammen zu unserem letztem Stopp, dem Eli Creek. Hier entspannten wir im Wasser und spielten am Strand Volleyball, Frisbee und Football. Dort sind auch die Scenic Flights direkt am Strand gelandet, einfach unglaublich! Danach ging es mit der Fähre zurück nach Rainbow Beach, wo wir heute mal so richtig entspannt chillen. Gleich gehts zum Strand, wo auch die Body Boards wieder zum Einsatz kommen!

Glashouse Mountains

Glas House Mountains & Mon Repos

Glashouse MountainsIn den letzten Tagen waren wir in den Glas House Mountains zu einem Walk unterwegs. Hoch ging es hinaus – auf einem anspruchsvollem Pfad wanderten wir auf den Mt. Ngungun. Oben angekommen genossen wir die fantastische Aussicht über dem National Park. Am gleichen Tag fuhren wir noch weiter nach Hervey Bay. Am nächsten Morgen konnten wir dort bei strahlendem Sonnenschein endlich etwas am Strand chillen. Nur ein paar Stunden später fuhren wir unter starkem Regenschauer nach Bundaberg. Hier war unsere erste Anlaufstelle das Tourist Information Centre, wo wir unsere am Abend stattfindende Tour zu den Turtles in Mon Repos buchten. MonreposDer Weg nach Mon Repos führte uns in der Finsternis über Pfade, die man wohl eher bei Tageslicht begeht. Mit unserer Taschenlampe leuchteten wir den Weg so gut wie möglich aus. Dabei sahen wir extrem viele, mind. faustgroße, Frösche. Einer ließ es sich nicht nehmen, mit Stopover über meinen Fuß in die Büsche zu springen. Leider machte uns ein kleiner See bzw. Sumpfgebiet auf dem direkten Weg einen Strich durch die Rechnung. Zum Glück hatten wir mit Google Maps schnell wieder auf den richtigen Weg gefunden. Ehe wir endlich ankamen, mussten wir noch einen kleinen Fluss auf Steinen überqueren. Anschließend kamen uns auch gleich 2 Turtle Guides entgegen und wunderten sich über unseren seltsamen Anreiseweg. Denn der normale Touri fährt brav mit dem Auto vor.

Spinne in Regenwald

Cape Tribulation

Nach zwei Wochen harter Arbeit und einer fast endlosen Fahrt (2500 Kilometer in drei Tagen) zur Ostküste, sind wir nun am Cape Tribulation angekommen. Hier grenzt der tropische Regenwald direkt an das blauschimmernde Meer. Es gibt eine Vielzahl von Tier- und Pflanzenarten, die man sonst nirgendwo auf der Welt finden kann. Leider haben wir den zweitgrößten Vogel Australiens und den drittgrößten der Welt, den Kasuar, nicht sehen können. Die Kasuare sind mittlerweile eine vom Aussterben bedrohte Tierart. Die Vögel sind etwas größer als der Emu.

Im Daintree Nationalpark sind wir auch nochmal einen Crocodile Cruise mitgefahren. Leider konnten wir nur ein einziges Croc unterwasser entdecken. Naja man hat es nicht wirklich gut sehen können… Der Bootsfahrer war eher an einer Speedbootfahrt, als an einem River Cruise interessiert! Anyway, die Yellow Water Cruise Tour im Kakadu war zwar 4x teurer, aber mindestens 100x besser!

Spinne in RegenwaldDa wir ja nun über ein kleines Vermögen verfügen 😉 buchten wir für den nächsten Abend eine Night Rainforest guided Tour. Von abends acht Uhr liefen wir für reichlich zwei Stunden mit einem Guide durch den Regenwald. Jeder war mit einer Maglight ausgestattet. Der Typ hatte wirklich sehr gute Augen. Wir mußten zwei oder dreimal schauen, ehe wir die Tiere sahen. Von verschiedenen Froscharten, Motten, Echsen, Leguanen, Spinnen bis hin zu einer zwei Meter langen Python war alles dabei. Sogar drei Zentimeter lange Blutekel klebten an unseren Socken und saugten unser Blut! Die Tour war echt genial, nur zu empfehlen! Zu unserem Glück waren wir die einzigen beiden Teilnehmer bei der Abendtour. Gewöhnlich sind fünf bis maximal zehn Teilnehmer dabei. Wir nutzten die Gelegenheit und konnten mit dem Guide recht viel erzählen. Dabei erfuhren wir auch, dass einer der bekanntesten Australier ganz in der Nähe des Cape Trib gestorben ist. Jeder weiß ja, dass Steve Irwin vor zwei Jahren von einem giftigen Stachelrochen mitten ins Herz gestochen wurde. Demnächst werden wir auch den bekannten Australia Zoo, Steve’s Heimat, besuchen.

Aussicht auf den four mile beach in Port DouglasAchtung Box JellyfishAm nächsten Tag fuhren wir weiter in Richtung Süden nach Port Douglas. Ein kleines modernes Städtchen mit einem fantastischen Lookout auf den Four Mile Beach. So toll das ganze auch aussieht, ist es nicht wirklich, denn von November bis Mai wird nicht empfohlen zum Baden ins Wasser zu gehen. Denn in dieser Zeit ist der sehr giftige Box Jellyfish (Würfelqualle) an der Küste zu finden. In Austrailien sterben mehr Leute wegen dieser Qualle, als an Crocs, Spinnen oder Anderem. Die Qualle ist beinahe transparent und nur ca. zwei Zentimeter groß mit zwei bis drei Meter langen Tentakeln. Jedoch sind an einigen Stränden Sicherheitsnetze gegen die Quallen aufgebaut und man kann auf ein paar Quadratmetern schwimmen gehen.