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Von Miami bis Key West

Im Frühjahr hieß es ‚Auf in die Sonne‘. Miami Beach war dieses Mal unser Ziel. Nach ein paar Tagen entspannt am Strand von Miami Beach zog es uns auf die Keys Richtung Key West. Dort suchten wir natürlich auch den bekannten, südlichsten Punkt des US-Festlands auf.

Tolle Eindrücke möchten wir nicht nur im Fotoalbum zeigen, sondern auch als Video !

Trip facts

On the RoadDer letzte Reiseabschnitt von San Francisco nach Los Angeles entlang der kalifornischen Pazifikküste hatte nochmal ein tierisches Highlight. In Monterey stiegen wir auf’s Boot, um einige Buckelwale in freier Natur zu sehen. Wir konnten nicht nur Wale beobachten, sondern auch Seeotter, Robben, Delfine und einige andere Bewohner des Meeres. Leider waren die Wale nicht ganz so aktiv, wie wir uns es vorstellten. Kein einziger ist einmal aus dem Wasser gesprungen,  nur mit den Flossen haben sie fleißig gewunken. Einige Kilometer weiter hatten wir auch noch das Glück, faule Seeelefanten am Strand herumliegen zu sehen. Glücklicherweise konnten wir in weiter Ferne wieder Wale sehen, welche diesmal anständig durch die Luft sprangen. Durch das Fernglas hatten wir alles im Blick.

Für die Statistik haben wir natürlich auch noch einige Fakten unserer gesamten Reise parat:

  • 249 Tage Reisedauer (davon USA 27, Hawaii 10, Neuseeland 33, Australien 105 Nächte irgendwo auf der Straße, in Wohnsiedlungen, auf Rastplätzen oder im australischen Busch gratis genächtigt); die restlichen Nächte verbrachten wir auf Campingplätzen, Motels, Hotels sowie bei Freunden in Australien (lieben Dank an Nicole & Christian)
  • 36.700 km mit dem Auto (mit Onno in Australien 21.000 km, mit Ollo in Neuseeland 6.000 km, mit Enna auf Hawaii 1.000 km, in den USA mit Red Dodschi 6.100 km, mit Grey Dodschi 1.600 km und mit Chrissly 1.000 km)
  • 28 Besuche in Nationalparks (Australien 15 und USA 13)
  • 10 Flüge (Michael ist sogar 1x mehr gestartet, um oben freiwillig raus zu springen)
  • 6 Shopping Outlets in den USA durchstöbert
  • 2x Starthilfe wegen leerer Batterie in Neuseeland (abgesehen von den zahlreichen Zwischenfällen mit Onno in Australien)
  • Auto mit kaputtem Rücklicht beim Autovermieter umgetauscht (wegen Motorwarnleuchte)
  • Den ersten Strafzettel erhielten wir am 248. und somit vorletzten Tag in den Straßen von Beverly Hills wegen unerlaubten Parkens über Nacht; über $ 63 können wir getrost lachen, denn ein Motel hätte mehr gekostet 🙂
  • Tiefstwert von -5°C in Queenstown (NZ); Höchstwert von 44°C in Las Vegas (USA)
  • Top 10 Spots (belibige Reihenfolge)
  1. Lucky Bay, Westaustralien
  2. Margaret River Weinregion, Westaustralien (über 80 Weingüter mit durchschnittlich 5 Weinproben)
  3. Karinjini Nationalpark, Westaustralien
  4. Volcano Nationalpark, Hawaii
  5. Bryce Canyon Nationalpark sowie Grand Canyon, USA
  6. Yellowstone Nationalpark, USA
  7. Outlet Shopping Center in den USA
  8. Gelbäugige Pinguine, Neuseeland
  9. Schnorcheln am Ningaloo Reef, Westaustralien
  10. Wildlife watching

Nun ist unsere Zeit des Reisens tatsächlich vorüber. Wir haben einiges erlebt und es waren wirklich alles tolle Eindrücke und Erfahrungen. Was genau am schönsten war, kann man nicht festlegen. Aber wir haben eine Auswahl der besten 700 Fotos (von etwa 6.000 Aufnahmen) für euch herausgesucht. Wir können nur jedem eine solche Reise sehr empfehlen 😀 Wir möchten uns natürlich auch für eure zahlreichen Kommentare im Blog zu den Post’s und Fotos bedanken! Wir freuen uns sehr, jetzt gleich mit dem Flug NZ02 nach Hause fliegen zu können.

Quer durch die USA

Nun sind schon wieder einige Wochen vergangen, in denen wir zahlreiche Nationalparks besuchten und tausende von Meilen zurückgelegt haben. Ich versuche die Parks noch einmal aufzuzählen… nach Joshua Tree folgten Grand Canyon, Mesa Verde, Arches, Canyonlands, Yellowstone,  Bryce Canyon, Zion, Valley of Fire, Death Valley und Yosemite Nationalpark. Unsere Favoriten sind auf jeden Fall die große Schlucht, Yellowstone und Bryce Canyon mit seinem Amphitheater. Jedoch hat jeder einzelne Park seine Einzigartigkeit und Highlights. Wir haben nicht nur in den vielen Parks einiges gesehen, sondern auch unterwegs und natürlich „fast“ jedes Casino in Las Vegas. Die Zockerhölle von Nevada gefiel uns sehr, sodass wir unseren Aufenthalt spontan von drei Nächten auf sechs Nächte verlängerten. Es gibt nicht nur sehr viele Spielautomaten und Pokertische zu sehen, sondern auch zahlreiche Unterhaltungsshows, diverse Lunch und Dinner Buffets sowie zwei Outlet Shopping Center. Von den vielen Shows besuchten wir X-Burlesque, Cirque de Soleil „Mystery“ und Thunder from Down Under.

Nein, wir haben unsere Red Dodschi nicht umlakiert oder geschrottet, aber die Motorwarnleuchte im Tacho wollte nicht mehr ausgehen. Da die Niederlassung des Autovermieters gleich neben einem der Outlets war, lag diese natürlich auf dem Weg. So tauschten wir geschwind den Wagen und hatten glücklicherweise auch gleich wieder einen vollen anstatt einen fast leeren Tank 🙂

NationaltrikotIn Walker haben wir heute stolz unser Nationaltrikot neben einigen Feuerwehr T-Shirts direkt in der ersten Reihe platziert!
Auf geht’s, die letzten zwei Wochen sind jetzt angebrochen. Gerade sind wir in Lake Tahoe City, ehe es über Sacramento nach San Francisco weitergeht.

Link

Nach einigen Tagen auf dem Festland der USA haben wir uns in Los Angeles den bekannten Hollywood Boulevard sowie das Wohnviertel der Filmstars in Beverly Hills angesehen. Außerdem besuchten wir auf dem Weg nach San Diego einige Strände. Selbstverständlich spazierten wir auch über die Staatsgrenze nach Mexiko. Leider gab es hier keinen Stempel in unseren Reisepass.
Anschließend fuhren wir Richtung Nordwesten, wo wir den ersten der noch zahlreich folgenden Nationalpark besuchten. Ja, auch die Amerikaner haben tolle NP’s. Schöne Eindrücke aus dem Joshua Tree Nationalpark haben wir im Fotoalbum hinterlegt.

Aloha Hawaii

Nachdem wir 5 tolle Wochen in Neuseeland verbrachten, waren wir besonders auf Hawaii gespannt. Am Flughafen von Christchurch angekommen, flogen wir per Inlandsflug mit 1 Stunde Verspätung nach Auckland. Dort hatten wir noch einiges zu erledigen, denn ein Päckchen mit Sonnenbrillen und unsere Trauringe mussten abgeholt werden. Mit Blick auf den Bildschirm wurde uns sehr mulmig, denn unser Anschlussflug nach Hawaii wurde 1 Stunde vorverlegt und der Check-In war bereits geschlossen. Aus ca. 3 Stunden Aufenthalt wurden plötzlich nur noch 30 min. Zum Glück fand sich noch eine nette Stewardess,  welche unser Gepäck aufgab und uns persönlich zum Gate brachte. Da Michael erst wegen dem Päckchen und dann wegen der Ringe mehrmals außer Sicht war, musste ich die Stewardess öfters beruhigen. 5 min vor Abflug schafften wir es tatsächlich zum Gate und hatten alles erledigt! Von Neuseeland aus gesehen liegt Hawaii 22 Stunden zurück,  sodass wir Donnerstag losflogen und Mittwoch ankamen 😉

Nun verbrachten wir 1 Woche in einem Appartement, wo wir uns ein Zimmer bei Privatleuten angemietet hatten. Unsere neue Unterkunft war in direkter Nähe des bekannten Waikiki Beaches gelegen. Per Citybus erreichten wir u.a. Honolulu Downtown, einige traumhafte Strände sowie Pearl Habour. Natürlich mussten auch noch Hochzeitsvorbereitungen,  wie das Besorgen einer Hochzeitslizenz oder hübschen Kleidern, getroffen werden. Einen Tag vor der Hochzeit checkten wir für 3 Nächte in einem tollen Hotel im 16. Stockwerk mit Meerblick ein und genossen die nette Aussicht auf den Waikiki Beach sowie unseren Ehrentag.

Am 14.6. ging es weiter auf Big Island – die größte Insel Hawaii’s. Hier mieteten wir uns einen Minivan, in dem genügend Platz für eine Luftmatratze und unser Gepäck vorhanden war. Von Kona aus starteten wir unsere Rundreise mit dem Auto. In Hawaii gibt es wirklich tolle Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Von ca. 70 wilden Delphinen, riesigen Schildkröten am schwarzen Sandstrand oder beim Schnorcheln, hohen Palmen, Kaffee- und Macadamiafarmen bis hin zu noch aktiven Vulkanen. Mit viel Glück kann sogar glühende Lava gesehen werden. Leider ist dies momentan nicht der Fall, da der letzte Ausbruch etwa 10 Jahre zurückliegt. Jedoch ist es möglich per Helikopter in einen aktiven Vulkan mit Lava von oben zu betrachten. Außerdem sieht man überall das abgekühlte Lavagestein, welches seinen Weg in damals noch glühendem Zustand über Straßen fand. Diese können deshalb nun nicht mehr mit dem Auto überquert werden. Am Ende unserer Hawaiireise entschloss sich Michael den Mauna Kea-den mit 4200 m höchsten Berg Hawaii’s- zu erklimmen. Der Startpunkt der Wanderung lag bei 2800 m, somit mussten die restlichen 1400 Höhenmeter zu Fuß überwunden werden. Der Aufstieg dauerte 4,5 Stunden, der Rückweg nur 2,5 Stunden. Insgesamt wanderte Michael 24 km!

Nach 3 Wochen auf Hawaii können wir sagen, dass diese weit abgelegene Inselgruppe wirklich eine Reise wert ist! Weitere tolle Eindrücke von Oahu Island und Hawaiian Big Island sind im Fotoalbum hinterlegt.